Алексей Козленко
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Вот нашел фрагмент текста Риттерлинга о Пятом Жаворонков. К сожалению по-немецки.
Bei dem Auszug der vitellianischen Truppen aus Eom im Spaetsommer des J. 69 wird in sehr bezeichnender Weise die mit Adler und L.-Legat (Fabius Fabullus, bist. III 14) anwesende legio quinta den vexilla primae, quartae, quintaedecumae, sextaedecumae legionum gegenuebergestellt (hist. II 100). Der in Vetera zurueckge-1 bliebene Rest der L. fand in den Kaempfen gegen Civilis (hist. IV 18. 35), nach endlicher UEbergabe ihres Standlagers Vetera von den Germanen heimtueckisch ueberfallen, durch das Schwert der Feinde oder in den Flammen des Lugers den Untergang (hist. IV 60).
Der Adler der leg. V ist nach der Kapitulation von Cremona (hist. III 35) nicht an den Rhein zurueckgekehrt: unter den uebrigen besiegten L. (per Itlyricum dispersne) erhielt sie Marsch- 2 befehl nach Moesien (hist. III 46), welche Provinz von legionarer Besatzung fast entbloesst, durch Angriffe der Sarmaten und Daker staendig bedroht wuerfe (vgl. Filow Legionen Moesiens 34f.). Von einer Aufloesung der L. durch Vespasian, die frueher vielfach angenommen wurde (Mommsen Ephem. epigr. V p. 214) kann keine Rede sein, (Filow 33, 2), da irgendeine militaerische Verfehlung der Truppe oder eine religioese Befleckung ihres Adlers, die eine Kassierung haetten begruenden 3 koennen, nicht vorlag (De leg. X gem. b6 adn. 1). Dass die L. in Moesien schon im J. 70 bei der Niederlage des Fonteius Agrippa (o. S. 1271) ihren Untergang gefunden haette, ist wenig wahrscheinlich, da Vespasian nicht unterlassen haben koennte, die so entstandene Luecke seines L.-Bestandes, der durch die Folgen der Buergerkriege ohnehin vermindert worden war, auszufuellen. Obwohl bisher urkundliche Beweise fuer die Existenz der leg. V nach dem J. 70 und fuer ihre Anwesenheit in 4 Moesien nach dem J. 70 noch voellig fehlen, hat sich die Ansicht (Ritterling a. 0. und Westd. Ztschr. XII 233. Pfitzner 237). dass sie unter Vespasian und in den ersten Jahren Domitians einen Bestandteil des moesischen Heeres gebildet habe und erst bei der Niederlage des Cornelius Fuscus im J. 86 gegen die Daker vernichtet worden sei, fast allgemein durchgesetzt (v. Domaszewski Arch.-epigr. Mitteil. XV 190, 40. Schilling Diss. 20ff. Trommsdorff Diss. 70ff. f Filow 371T. und 46; s. Abschn. A o. S. 1278). Die spaerlichen Reste der Inschrift von dem grossen Soldatengrabmal in der Dobrudgea (CIL III 14214 = Dessau 9107, nebst einigen dort nicht abgedruckten Bruchstuecken) bieten ausser Namen von Praetorianern und Auxiliaren auch solche von Mannschaften einer L. — dass es bei dem Erhaltenen sich nur um eine L. handelt, lehrt die Einheitlichkeit der Liste und wurde von Tocilescu ausdruecklich betont —, welche nach den ( erkennbaren Heimatsangaben (s. u.) vorher dem Rheinheere angehoert haben muss. Diese L. kann kaum eine andere sein, als die V Alaudae, die beim Ausbruch des Buergerkrieges im J. 09 durch aussergewoehnliche Aushebungen in Gallien und am Rhein ergaenzt (Tac. hist. II 57), siebzehn Jahre spaeter in ihrem Mannschaftsbestande zum grossen Teil noch das Bild einer L. des Rheinheeres der vorflavischen Zeit geboten haben wird). Der Verlust von drei imaginiferi und mindestens fuenf signiferi —- es wird sich um die cohors prima der L. handeln —, welcher aus einem Bruchstueck zu entnehmen ist, konnte nur bei einer geradezu vernichtenden Niederlage der betreffenden Truppe eintreten und ist auch bei einem teuer erkauften Siege schwer denkbar: die wohlbegruendete Ansicht von Cichorius (Die roem. Denkmaeler in der Dobrudscha 1904, 25f.), dass das Grabmal nicht aus Traians Zeit stamme, erfaehrt durch die Beziehung auf die mit Cornelius Fuscus untergegangene V Alaudae — ein voller Nachweis muss einer anderen Stelle vorbehalten bleiben — weitere Bestaetigung.
Bei dem Auszug der vitellianischen Truppen aus Eom im Spaetsommer des J. 69 wird in sehr bezeichnender Weise die mit Adler und L.-Legat (Fabius Fabullus, bist. III 14) anwesende legio quinta den vexilla primae, quartae, quintaedecumae, sextaedecumae legionum gegenuebergestellt (hist. II 100). Der in Vetera zurueckge-1 bliebene Rest der L. fand in den Kaempfen gegen Civilis (hist. IV 18. 35), nach endlicher UEbergabe ihres Standlagers Vetera von den Germanen heimtueckisch ueberfallen, durch das Schwert der Feinde oder in den Flammen des Lugers den Untergang (hist. IV 60).
Der Adler der leg. V ist nach der Kapitulation von Cremona (hist. III 35) nicht an den Rhein zurueckgekehrt: unter den uebrigen besiegten L. (per Itlyricum dispersne) erhielt sie Marsch- 2 befehl nach Moesien (hist. III 46), welche Provinz von legionarer Besatzung fast entbloesst, durch Angriffe der Sarmaten und Daker staendig bedroht wuerfe (vgl. Filow Legionen Moesiens 34f.). Von einer Aufloesung der L. durch Vespasian, die frueher vielfach angenommen wurde (Mommsen Ephem. epigr. V p. 214) kann keine Rede sein, (Filow 33, 2), da irgendeine militaerische Verfehlung der Truppe oder eine religioese Befleckung ihres Adlers, die eine Kassierung haetten begruenden 3 koennen, nicht vorlag (De leg. X gem. b6 adn. 1). Dass die L. in Moesien schon im J. 70 bei der Niederlage des Fonteius Agrippa (o. S. 1271) ihren Untergang gefunden haette, ist wenig wahrscheinlich, da Vespasian nicht unterlassen haben koennte, die so entstandene Luecke seines L.-Bestandes, der durch die Folgen der Buergerkriege ohnehin vermindert worden war, auszufuellen. Obwohl bisher urkundliche Beweise fuer die Existenz der leg. V nach dem J. 70 und fuer ihre Anwesenheit in 4 Moesien nach dem J. 70 noch voellig fehlen, hat sich die Ansicht (Ritterling a. 0. und Westd. Ztschr. XII 233. Pfitzner 237). dass sie unter Vespasian und in den ersten Jahren Domitians einen Bestandteil des moesischen Heeres gebildet habe und erst bei der Niederlage des Cornelius Fuscus im J. 86 gegen die Daker vernichtet worden sei, fast allgemein durchgesetzt (v. Domaszewski Arch.-epigr. Mitteil. XV 190, 40. Schilling Diss. 20ff. Trommsdorff Diss. 70ff. f Filow 371T. und 46; s. Abschn. A o. S. 1278). Die spaerlichen Reste der Inschrift von dem grossen Soldatengrabmal in der Dobrudgea (CIL III 14214 = Dessau 9107, nebst einigen dort nicht abgedruckten Bruchstuecken) bieten ausser Namen von Praetorianern und Auxiliaren auch solche von Mannschaften einer L. — dass es bei dem Erhaltenen sich nur um eine L. handelt, lehrt die Einheitlichkeit der Liste und wurde von Tocilescu ausdruecklich betont —, welche nach den ( erkennbaren Heimatsangaben (s. u.) vorher dem Rheinheere angehoert haben muss. Diese L. kann kaum eine andere sein, als die V Alaudae, die beim Ausbruch des Buergerkrieges im J. 09 durch aussergewoehnliche Aushebungen in Gallien und am Rhein ergaenzt (Tac. hist. II 57), siebzehn Jahre spaeter in ihrem Mannschaftsbestande zum grossen Teil noch das Bild einer L. des Rheinheeres der vorflavischen Zeit geboten haben wird). Der Verlust von drei imaginiferi und mindestens fuenf signiferi —- es wird sich um die cohors prima der L. handeln —, welcher aus einem Bruchstueck zu entnehmen ist, konnte nur bei einer geradezu vernichtenden Niederlage der betreffenden Truppe eintreten und ist auch bei einem teuer erkauften Siege schwer denkbar: die wohlbegruendete Ansicht von Cichorius (Die roem. Denkmaeler in der Dobrudscha 1904, 25f.), dass das Grabmal nicht aus Traians Zeit stamme, erfaehrt durch die Beziehung auf die mit Cornelius Fuscus untergegangene V Alaudae — ein voller Nachweis muss einer anderen Stelle vorbehalten bleiben — weitere Bestaetigung.